Der Kulturkreis Salzgitter e.V. veranstaltet jährlich jeweils sechs Theaterveranstaltungen in Salzgitter-Lebenstedt und Salzgitter-Bad; hinzu kommen sechs Konzerte an verschiedenen Spielstätten im gesamten Stadtgebiet und drei „Schlosskonzerte“ im Schloss Salder. Vielfalt und Qualität des kulturellen Angebotes werden durch einen Theater- bzw. Musikbeirat gesichert, in den jeweils Fachleute berufen worden sind. Sie unterstützen den Vorstand und die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle bei der Auswahl geeigneter Tourneetheater-Stücke und MusikerInnen. Jährlich nehmen ca. 5000 Zuschauer die Theaterangebote wahr; ca. 600 Zuhörer genießen die exzellenten Konzerte.

VORSTAND
Vorsitzende: Astrid Reupke
Mitarbeiterinnen: Annett Roos, Christina Komoss

tillyhaus1Geschäftsstelle:
Marienplatz 12 (im Tillyhaus)
38259 Salzgitter-Bad
Telefon  (0 53 41) 3 25 43
Fax (0 53 41) 39 66 89
www.kulturkreis-salzgitter.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Postanschrift:
Kulturkreis Salzgitter e.V.
Postfach 1420
38244 Salzgitter

Öffnungszeiten:
Mo., Di., Do., Fr. von 9.00 - 12.00 Uhr und Do. von 15.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch geschlossen!


MITGLIEDSCHAFTEN
Der Kulturkreis Salzgitter e.V. ist Mitglied der INTHEGA - Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V. - www.inthega.de

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außerdem Mitglied der Werbegemeinschaft Salzgitter-Bad e.V. - www.werbegemeinschaft-salzgitter-bad.de


SATZUNG
Die Satzung des Kulturkreises Salzgitter e. V. können Sie hier herunterladen.


BEITRITTSERKLÄRUNG
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Sollten Sie es noch nicht haben, können Sie es kostenlos herunterladen. Sie finden es hier.

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Geschäftstelle des Kulturkreises Salzgitter e.V.
Marienplatz 12 (Im Tillyhaus)
38259 Salzgitter-Bad
Tel.:  0 53 41 - 3 25 43


GESCHICHTE

Die Ursprünge des Kulturkreises reichen bis in die Nachkriegszeit hinein: Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war Salzgitter zu einer Stadt voller Flüchtlinge geworden. Menschen aller Schichten, Künstler, gebildete Laien überwogen bei weitem die einheimische Bevölkerung. Diese Menschen setzten der überall spürbaren Nachkriegs-Trostlosigkeit ein  "kulturelles Dennoch" entgegen, indem sich Kreise bildeten, in denen man musizierte, Theater spielte und Literatur las, die im Dritten Reich verboten war. Zu der Zeit entstand in Salzgitter-Bad unter der Leitung von Hilde Bierett ein Kreis, der auch Konzerte und Theatervorstellungen professioneller Künstler organisierte.

Am 1. Oktober 1946 gründete ein eigens von der Stadt Salzgitter eingesetzter Ausschuss eine Besucherorganisation unter dem Namen "Kulturkreis Watenstedt-Salzgitter", die zunächst an die Volkshochschule angegliedert war. Seit dem 1. Februar 1948 übernahm jedoch die Stadt Salzgitter direkt die Trägerschaft – und damit auch die direkte Bezuschussung. Ehrenamtliche organisierten in verschiedenen Bezirksgruppen im ganzen Stadtgebiet Vorträge, Dia-Vorführungen, Lesungen, Musik- und Theatervorstellungen. Wegen der Nähe zu den festen Theatern in Braunschweig und Hildesheim bemühte sich der Kulturkreis, Tourneetheater mit bekannten Stars für Gastspiele zu verpflichten. Nach anfänglichen Erfolgen gab es, besonders nach der Währungsreform, aber auch Rückgänge der Besucherzahlen; es entstanden konkurrierende Unternehmungen, die 1957 zu der Überlegung führten, den Kulturkreis wieder aufzulösen. Doch 1961 hatte sich der Kulturkreis - auch gegen die Konkurrenz des sich immer stärker verbreitenden Fernsehens - einen festen Platz im kulturellen Leben der Stadt erobert, konzentrierte sich aber mehr und mehr auf das Theater.

1979 wurde wieder eine Musikabteilung gegründet, die nach anfänglichen Schwierigkeiten mit ihren Konzerten eine treue Anhängerschaft gewann. Nach den Konzerten lud man zu Empfängen reihum in privaten Haushalten ein. Die Künstler empfanden das als äußerst wohltuend. Dieser Brauch wurde erst wieder aufgegeben, als die Gastgeber sich dazu aus Altersgründen nicht mehr in der Lage fühlten.

Seit 1989 sah sich der Kulturkreis verstärkt der Konkurrenz anderer, überregionaler Anbieter ausgesetzt. Er reagierte, indem er seine Angebote noch publikumsorientierter ausrichtete und Tourneestücke mit bekannten Stars verpflichtete. So konnte er sich bis heute im kulturellen Leben der Stadt behaupten.