UNSERE AKTUELLEN VERANSTALTUNGEN:

"DAS ABSCHIEDSDINNER" - Freitag, 19.10.2018, 20 Uhr (Aula Gymnasium Salzgitter-Bad)

Komödie von M. Delaporte und A. de la Patellière mit Ingolf Lück, Saskia Valencia und René Steinke (Tournee-Theater Thespiskarren)

Das junge Paar Anton und Katja Vorberg will mehr Zeit für sich. Das sogenannte „Abschiedsdinner" soll da Abhilfe schaffen. Es wird für die Freunde gegeben werden, welche eigentlich nur noch aus Gewohnheit eingeladen werden. Beim Lieblingswein der Freunde, umgeben von den Geschenken, die sie im Laufe der Zeit erhalten haben und bei deren Lieblingsmusik soll ein Essen kredenzt werden – alles, ohne den Betreffenden zu sagen, dass es das letzte Ma(h)l sein wird. Die Vorbergs beschließen es zu versuchen und wählen als erstes Bea und Antoine. Alles wird arrangiert und steht bereit für den letzten gemeinsamen Abend. Doch Antoine kommt ohne Bea. Anton und Katja erschrecken – was, wenn er etwas merkt?! Doch zu spät, Antoine entlarvt sie. Erst geschockt, möchte er dennoch die Freundschaft retten und schlägt vor, eine Art Therapiestunde abzuhalten. Was folgt, ist ein genialer Schlagabtausch der beiden Freunde, die sich im Verlauf des Abends nichts schenken und alles auspacken, was sie sich in den langen Jahren ihrer Freundschaft nie gesagt haben. Rasant und gnadenlos schaukeln sie sich unter der Beobachtung von Clotilde gegenseitig hoch, bis letztendlich eine Handvoll Erdnüsse die kathartische Läuterung vollbringt...

Karten für diese Komödie gibt's nur noch in Kat. 4 (15,- €) NUR NOCH im Kulturkreis (Tillyhaus SZ-Bad)!

klein Lueck Steinke Joachim Hiltmann
© Joachim Hiltmann

Mit Unterstützung der  Wohnbau


"DAS VOKALENSEMBLE AM BRAUNSCHWEIGER DOM" - Sonntag, 21.10.2018, 17 Uhr

(Ev. Kirche Hlg. Dreifaltigkeit Salzgitter-Bad)

präsentiert „Chormusik a cappella“ mit Werken von J.S. Bach, Johannes Brahms, Arnold Schönberg, Edward Elgar u.a.

Das Vokalensemble am Braunschweiger Dom erarbeitet vorwiegend anspruchsvolle A-cappella-Musik aus allen Jahrhunderten. Unter der Leitung von Elke Lindemann hat es in den letzten Jahren ein eigenes künstlerisches Profil auf hohem Niveau entwickelt. Die 25 Sängerinnen und Sänger sind bestrebt, ihre Stimmen innerhalb des Chores sowie die Homogenität und Differenzierung auch des vielstimmigen und mehrchörigen Chorklangs stetig weiterzuentwickeln. Der Schwerpunkt des breit gefächerten Repertoires liegt in der A-cappella-Musik des Barock und der Moderne, aber auch die liturgischen Gesänge des Gregorianischen Chorals sowie klassische und romantische Chorliteratur werden erarbeitet. Daneben widmet sich das Ensemble auch experimentellen Formen wie der Fusion von Alter Musik und Instrumental-Improvisation. Projektweise wirkt der Chor zusammen mit Orchestern in historischer Aufführungspraxis, wie dem Ensemble L’Arco, dem Göttinger Barockorchester oder dem Ensemble BraunschweigBAROCK. Solistisches Ensemblesingen in Quartett- oder Quintettbesetzung wird von den Mitgliedern ebenfalls gepflegt. Das Vokalensemble gestaltet neben den Gottesdiensten im Braunschweiger Dom jährlich 5-6 Konzerte und hat sich gerade durch die Aufführung auch seltener Literatur einen besonderen Namen erworben.
Zu den in jüngerer Zeit aufgeführten Werken zählen Monteverdi: „Marienvesper“, Campra: „Messe des Morts“, Händel: Brockes-Passion, Schönberg: „Friede auf Erden“, Mauersberger: Lukaspassion, Poulenc: „4 motets pour un temps de pénitence“, Pepping: Passionsbericht des Matthäus u.v.m.

Domchorklein

Karten zum Preis von 16,- € gibt es noch beim Kulturkreis und unseren VVK-Stellen.


"NATHAN DER WEISE" - Freitag, 26.10.2018, 20 Uhr (Aula Gymnasium am Fredenberg)

Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing mit dem Ensemble des Theaters für Niedersachsen (TfN)

Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge: Vor den Toren stehen die christlichen Tempelritter, um die Stadt zu erobern. Dennoch hat der Herrscher, Sultan Saladin, einen von ihnen begnadigt. Dieser junge Tempelherr darf sich in der Stadt frei bewegen und wird Zeuge eines Hausbrandes. Er rettet Recha, die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, aus den Flammen. Doch dann weist er barsch alle Annäherungsversuche Rechas ab, die für ihren Retter schwärmt, ihn vielleicht sogar liebt. Zur gleichen Zeit bittet der Sultan Nathan zu sich, denn seine Kriegskasse ist leer und er will den reichen Kaufmann unter Druck setzen, ihm Geld zu leihen. Also stellt er Nathan eine gefährliche Fangfrage: Welche der drei Weltreligionen die wahre sei, die christliche, die jüdische oder die muslimische? Nathan antwortet mit einem Gleichnis, das statt religiöser Dogmen die gelebte Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellt.

Durch dieses Gleichnis, die „Ringparabel“, ist NATHAN DER WEISE berühmt geworden. Bis heute Schullektüre (z. B. für das Niedersächsische Zentralabitur 2019), war schon für Lessing sein Stück ein Manifest für den Humanismus der Aufklärung. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Lage in Deutschland gewinnt dieser Klassiker wieder an Kraft: Die einen predigen Toleranz, die nächsten bestehen darauf, dass wir als Gesellschaft zuallererst die Grenzen unserer Toleranz diskutieren müssen, während die dritten blind drauflos schlagen. Um Religion geht es dabei wohl am wenigsten. NATHAN DER WEISE erinnert daran, dass Verständigung über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg möglich ist.

„Nathan der Weise“ ist Pflichtlektüre für das niedersächsische Zentralabitur 2019!

Sonderpreise für Schulklassen: 5,- €/Schüler

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Foto: Falk von Traubenberg

Mit Unterstützung der BS Sparkassenstiftung Logo negativ 01 und der  WEVG

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 12.10.2018